Wie dokumentiere ich ein Risiko im Risiko-Center?
Risiken erfassen, bewerten und Maßnahmen zur Risikominderung nachverfolgen.
Das Risiko-Center unter /risiken strukturiert die systematische Erfassung und Bearbeitung von Risiken — von der Erkennung bis zur nachgewiesenen Minderung.
Schritt 1: Risiko erfassen
- Klicken Sie auf „Neues Risiko"
- Beschreiben Sie das Risiko konkret (was könnte passieren, unter welchen Umständen?)
- Ordnen Sie es einer Kategorie zu (z. B. Hygiene, Datenschutz, Organisation, Patientensicherheit)
Schritt 2: Bewerten
Schätzen Sie ein:
- Eintrittswahrscheinlichkeit (selten bis häufig)
- Schadensausmaß (gering bis schwer)
Aus beiden Werten ergibt sich automatisch eine Risikostufe, die priorisiert, welche Risiken zuerst angegangen werden sollten.
Schritt 3: Maßnahmen festlegen
Definieren Sie für jedes relevante Risiko:
- Eine konkrete Minderungsmaßnahme
- Eine verantwortliche Person
- Eine Frist zur Umsetzung
Schritt 4: Fortschritt verfolgen
Der Status jedes Risikos (Offen → In Bearbeitung → Gemindert → Akzeptiert) zeigt auf einen Blick, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Schritt 5: Regelmäßig überprüfen
Risiken sollten in festen Abständen (z. B. halbjährlich) erneut bewertet werden — Wahrscheinlichkeit und Ausmaß können sich durch Praxisveränderungen verschieben.
Tipps
- Auch kleine Risiken erfassen. Ein systematisch gepflegtes Risiko-Register ist wertvoller als ein perfektes, aber leeres.
- Maßnahmen konkret formulieren. „Mehr Aufmerksamkeit" ist keine Maßnahme — ein klarer, überprüfbarer Schritt schon.
- Bei Audits gut vorbereitet sein. Ein aktuelles Risiko-Register ist oft der erste Prüfpunkt bei QM-Begehungen.
Verknüpft mit
- Hygieneplan — häufige Quelle für Hygiene-bezogene Risiken
- Qualitätsmanagement — übergeordnetes System
- Selbst-Check — deckt zusätzlich weiche, subjektive Risikofelder ab
Noch Fragen?
Der KI-Assistent beantwortet Fragen zu allen Funktionen direkt in natürlicher Sprache.
