Finanzen
Die wichtigsten Kennzahlen für Arzt- und Zahnarztpraxen
Effizienz Praxis RedaktionStand:
Kurz beantwortet
Für die meisten Praxen genügen acht Kennzahlen: Umsatz je Quartal, Fallzahl, Umsatz je Fall, Personalquote, Krankheitsquote, Terminausfallquote, Wartezeit und Patientenzufriedenheit. Wichtig ist ein festes Messintervall und der Vergleich mit dem Vorjahr statt mit dem Vormonat.
Acht Kennzahlen, die sich bewährt haben
Jede Kennzahl braucht eine klare Datenquelle und ein festes Intervall:
- Umsatz je Quartal (Abrechnung, BWA) – getrennt nach KV, HZV und Privat.
- Fallzahl je Quartal (Abrechnung).
- Umsatz je Fall – zeigt Leistungsspektrum und Dokumentationsqualität.
- Personalquote (BWA, Lohnabrechnung).
- Krankheitsquote im Team (Krankmeldungen).
- Terminausfallquote (Terminbuch).
- Durchschnittliche Wartezeit (Terminbuch, Stichproben).
- Patientenzufriedenheit (Bewertungen, Umfragen).
Messintervall und Lieferrhythmus
Eine Quartalskennzahl kann monatlich aktualisiert werden: Dann ist der Monatswert ein Zwischenstand, kein eigener Wert. Wer solche Zwischenstände addiert, erhält falsche Summen.
Häufige Fragen
Wie viele Kennzahlen sind sinnvoll?
Lieber wenige, regelmäßig besprochene Kennzahlen als ein großes Dashboard, das niemand anschaut. Fünf bis zehn sind für die meisten Praxen ideal.
Mit welchem Zeitraum vergleiche ich?
Wegen der Quartalsabrechnung mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr (Vorjahresvergleich), nicht mit dem Vormonat.
